Übergabe Mehrzweckfahrzeuge

(von rechts): Klaus Sass, Torsten Hass, Hendrik Mahnken, Ralph Meierdierks, Arne Nestler, Chris Hartmann, Florian Daoud (MAN)

Am Freitagabend fand vor Gut Sandbeck in Osterholz-Scharmbeck ein besonderes Ereignis für die Stadtfeuerwehr statt. Insgesamt drei Mehrzweckfahrzeuge wurden offiziell an die Stützpunktfeuerwehren Garlstedt, Pennigbüttel und Scharmbeckstotel übergeben. Neben Mitgliedern der drei Feuerwehren fanden sich Gäste aus Politik und Verwaltung vor der besonderen Kulisse ein.

Seine Grußworte nutzte Stadtrat Torsten Hass für einen grundsätzlichen Dank an die Feuerwehr: „Die Einsatzkräfte der Feuerwehr übernehmen Verantwortung für ihre Mitmenschen. Dieses Engagement verdient unseren größten Respekt und unsere aufrichtige Dankbarkeit.“ Und mit Blick auf Mehrzweckfahrzeuge ergänzte er: „die neuen Fahrzeuge sind deshalb weit mehr als eine Beschaffung. Sie sind Ausdruck unseres Anspruchs, den ehrenamtlichen Einsatzkräften die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Moderne Technik ersetzt zwar nicht den Mut, die Erfahrung und den Zusammenhalt der Feuerwehr – sie unterstützt aber entscheidend und erhöht zugleich die Sicherheit im Einsatz.“

Im Anschluss erfolgte die Übergabe des symbolischen Schlüssels zunächst an Chris Hartmann. Dieser richtete den Blick auf die Vorteile der Bestellung von drei baugleichen Fahrzeugen wie den damit verbundenen Kosteneinsparungen. Der Stadtbrandmeister betonte auch, dass mit der Indienststellung drei Vorgängerfahrzeuge mit einem Gesamtalter von 67 Jahren ersetzt werden. „Damit senken wir weiter konsequent das Durchschnittsalter unserer Einsatzfahrzeuge im Stadtgebiet – genau die richtige Antwort auf die wachsenden Anforderungen und komplexen Einsatzlagen, mit denen wir als Feuerwehr tattäglich zunehmen konfrontiert werden.

Anschließend gingen die Fahrzeugschlüssel an die Ortsbrandmeister der drei Feuerwehren weiter. Stellvertretend für alle drei erläuterte Hendrik Mahnken (Ortsbrandmeister Pennigbüttel und stellvertretender Stadtbrandmeister) die Vielseitigkeit der Fahrzeuge, sei es zum Transport von Menschen und Material, der Unterstützung bei der Umsetzung des Einsatzstellenhygienekonzeptes oder auch die flexible Einsatzmöglichkeit durch die Mitnahme von individuellen Rollwagen im Heck des Fahrzeuges.

Vom Leistungsspektrum der Fahrzeuge konnten sich die geladenen Gäste bei der anschließenden Besichtigung ein Bild machen und sich im weiteren Verlauf des Abends in Gesprächen hierzu auszutauschen.